Agnihotra Homa

Der Unicorn-Organisator Raaja Fischer war in Indien, um den Ursprung des Agnihotra-Feuers zu erkunden.

Das Agnihotra-Feuer ist ein vedisches Heilfeuer, das jeweils kurz vor Sonnenaufgang und Sonnenuntergang aus einer Mischung von getrocknetem Kuhdung, Vollkornreis und gereinigter Butter abgebrannt wird. Genau zur Sekunde des Sonnenaufgangs oder Sonnenuntergangs werden spezielle Mantren gesungen, die eine heilende Wirkung haben sollen. Dieses kleine Ritual hatte mich so fasziniert, dass ich es einige Jahre lang ab und an durchführte und auch begann, die Asche im Garten einzusetzen. Ich war so berührt von dieser Flamme, die in der kleinen, auf dem Kopf stehenden Kupferpyramide brannte, dass ich beschloss, nach Indien zu fahren und den Ursprung dieses Feuers zu erkunden. Ich wollte herausfinden, ob all die unglaublichen Dinge, die ich darüber gelesen hatte, wahr sind. Ich ging also an einen Ort, wo dieses Feuer im großen Stil praktiziert wird, nach Tapovan im indischen Staat Maharashtra, unweit von Bombay. Dort ist eine sogenannte Homa Farm, wo seit sechs Jahren ununterbrochen ein spezielles Heilfeuer brennt, zu dem das bekannte Om Tryambakam-Mantra gesungen wird, zusätzlich zu den Agnihotra-Sonnenauf- und untergangsfeuern. Den ganzen Januar verbrachte ich an diesem Ort und in Maheshwar, einem anderen Homa-Zentrum am heiligen Fluss Narmada.

Erstaunliche Heilungen

In diesen Zentren wurde ich Zeuge von Heilungen schwerster Krankheiten bei Menschen und Tieren durch das Feuer und dessen Asche – etwa die eines 14-jähriges Mädchens, das seit seinem 5. Lebensjahr an einer Antibiotika-Allergie litt, mit offen blutenden und eiternden Hautflächen am ganzen Körper. Nach 2-monatigem Auftragen und Einnehmen der Agnihotra-Heilasche hatte sie wieder eine völlig glatte Haut. Oder die Heilung des Farmhundes Gruffy, der von einem Auto überfahren und mit gebrochenem Rückgrat beerdigt wurde. Im Grab liegend schlug er plötzlich die Augen auf und schleppte sich auf seinen zwei Vorderbeinen den langen Weg bis hin zum Tryambakam-Feuer, das dort Tag und Nacht am Brennen gehalten wird. Dort lag er einige Tage und gesundete völlig, so dass er heute wieder herumspringt und seiner Rolle als Oberrüde voll gerecht wird. Ich sah, wie aus einem ausgetrockneten, öden Stück Land eine üppig blühende Landwirtschaft erwachsen war – die Tapovan Oase – und wie Menschen verschiedener Religionen gemeinsam diese Feuer praktizierten. Ich lauschte vielen Erzählungen, die mich stark beeindruckten, wie z.B. die Aussage, dass diese Feuer, wenn sie in größerem Umfang praktiziert werden, in der Lage sind, die durch uns Menschen geschaffene Umweltverschmutzung zu neutralisieren. So kamen u.a. russische Wissenschaftler zu den Forschungsergebnissen, dass das Agnihotra-Feuer und seine Asche das einzige sind, was sie kennen, das in der Lage ist, radioaktive Energie zu neutralisieren. Und da ich im Wendland lebe, wo jedes Jahr der Atommüll an meiner Haustüre vorbei nach Gorleben gebracht wird, hat mich diese Wirkung des Feuers natürlich besonders interessiert.


Agnihotra

Hier nun eine kurze Beschreibung dieses Agnihotra-Feuers und seiner Wirkung von Dr. Ulrich Berk, den ich in Indien im Homa-Zentrum kennen lernte:
Agnihotra ist ein Geschenk an die Menschheit aus den ältesten vedischen Wissenschaften von Bioenergie, Ayurveda-Medizin, Landwirtschaft und Klimawissenschaft. Agnihotra ist das grundlegende Feuer der Homa-Therapie. Es wird in einer Kupferpyramide im Einklang mit dem Biorhythmus von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang durchgeführt. Der getrocknete Kuhdung, der darin verbrannt wird, wird in allen alten Kulturen als Medizin betrachtet, bei den Indianern von Nord- oder Südamerika, ob in Skandinavien, Ost- oder Westeuropa, Afrika oder Asien. Sogar die NASA benutzt ihn für die Ummantelung ihrer Raumkapseln als Schutzhülle vor radioaktiver Strahlung. Agnihotra ist ein Vorgang zur Reinigung der Erdatmosphäre mit Hilfe von Feuer. So werden die Folgen der Umweltverschmutzung auf Pflanzen, Tiere, Menschen und Ökosysteme im Allgemeinen neutralisiert. Alle Bereiche des Lebens auf diesem Planeten kommen wieder in Harmonie – wir heilen unsere Welt.


Wirkungsweise von Agnihotra

In der alten wissenschaftlichen Tradition der Veden wird Folgendes über Agnihotra gesagt:
Genau zum Sonnenaufgang strömt eine Flut von feinen Energien zur Agnihotra-Pyramide hin. Sie bewegen sich in Form einer Pyramide. Bei Sonnenuntergang werden sie dann in genau derselben Form wieder hinausgeschleudert. Wo immer dieser Energiestrom bei Sonnenaufgang auftrifft, löst er starke Reinigungswirkungen auf allen Ebenen aus. Agnihotra verstärkt diesen Prozess auf folgende Weise: Die ätherischen Energien führen eine feine Musik mit sich. Die Agnihotra-Mantras spiegeln diese Musik wider. Im Zusammenspiel des exakten Zeitpunkts, der Kupferpyramide, der sehr speziellen für das Feuer verwendeten Materialien sowie der Kraft der Mantras wird über der Pyramide ein Kanal durch die ganze Atmosphäre geschaffen, durch den sich Prana-Energie frei bewegen kann.
Genau zum Zeitpunkt von Agnihotra sammeln sich gewaltige Energien um die Agnihotra-Kupferpyramide. Eine Art Magnetfeld wird erzeugt, welches negative Energien und Informationen neutralisiert und positive Energien verstärkt. Auf diese Weise entsteht allein dadurch, dass eine Person Agnihotra ausführt, ein positives Energiemuster. Bei der regelmäßigen Ausführung stellt man fest, dass der Druck auf das Gemüt schwindet und innerer Frieden eintritt. Die Psyche wird auf eine wunderbare Weise ohne Anstrengung erneuert. Der Agnihotra-Rauch sammelt schädliche Strahlungsteilchen der Atmosphäre ein und neutralisiert auf einer sehr feinstofflichen Ebene deren radioaktive Wirkung. Nichts wird zerstört, sondern nur umgewandelt. Agnihotra erneuert die Gehirnzellen. Es revitalisiert die Haut. Es reinigt das Blut. Zudem hat es die Fähigkeit, krankheitserregende Bakterien zu neutralisieren. Man sitzt am Agnihotra-Feuer und atmet den Rauch ein, der schnell den Blutstrom und die Lungen erreicht. Dies hat eine ausgezeichnete Wirkung auf den Kreislauf und das Nervensystem. Wenn die Flamme erlischt, zieht sich das entstandene Energiefeld in die Asche zurück. Diese wird daher als Grundlage für Volksmedizin verwendet. Tausende von Menschen auf allen Kontinenten – Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen, verschiedenen Rassen und Religionen angehören – praktizieren Agnihotra. Sie berichten, dass sie sich durch die Ausführung von täglichem Homa, d.h. durch Agnihotra bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, so fühlen, als ob sie von einer schützenden Hülle umgeben sind.

Buchtipps:

Vasant V. Paranjpe: Homatherapie – Unsere letzte Chance, erhältlich über die Deutsche Gesellschaft für Homatherapie, www.homatherapie.de

Monika Koch: Die alte Wissenschaft vom Heilen, erhältlich über www.homa-healing-center.de, auch als Pdf-Version, Tel.: 07723-2830

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